Thats Me !!!

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Kapitel 1

Sechs Jahre zuvor…



Diese Nacht war die schlimmste seit Jahren. Es stürmte so stark, dass die Bäume drohten umzukippen und selbst der sonst so stille See tobte wie ein wildes Meer. Der Donner grollte mit solcher Wucht, dass die Erde bebte und die kleinen Häuser in der Nähe des Sees erzittern ließ. Blitze zuckten und erleuchteten die pechschwarze Nacht. Lose Gegenstände vom Sturm erfasst flogen wie Geschosse durch die Luft. Schrilles Pferdewiehern durchdrang die Nacht. Das Bild glich einem Weltuntergang. Die Turmuhr des kleinen Dorfes schien gegen den Groll des Gewitters ankämpfen zu wollen… „gong“…Mitternacht…Urplötzlich war alles still. Der Sturm war verschwunden, der Donner verklungen, die Blitze verschwunden. Alles was man hörte war lautes Babygeschrei aus dem kleinen Häuschen am Rande des Dorfes…

„Weiße Haare soll das Kind haben“ „Ja, das ist ungewöhnlich. Und nicht nur das! Das Kind hat pechschwarze Augen“ flüsterte die alte Fischerfrau zur Bäckerin. „Das Kind bringt Unglück, ich sag’s dir Gundel. Bei Donner und Blitz, um Mitternacht wurde es geboren, als die Erde vor Zorn bebte. Dies ist kein Kind, dass von Gott geschickt worden ist…es ist…“ „Ach hör auf, falsche Teufelsvorhersagen zu machen Frau!“ unterbrach der Fischer sie. „Aber Fredt! Ein Kind mit weißen Haaren, schwarzen Augen und…“
Seid sechs Tagen gab es kein anderes Gesprächsthema mehr in dem kleinen Dorf. Die Geburt der kleinen Sental sorgte für große Aufruhe, mit Recht! Die Geburt verlief alles andere als normal, da Sental mehr als 3 Monate zu früh zur Welt kam, dennoch fehlte ihr bei der Geburt nichts. Ungewöhnlich an ihr waren die langen, weißen Haare, die sie von Geburt auf an hatte, und ihre tiefschwarzen Augen, in denen man drohte sich zu verirren, wenn man zu lange hineinschaute. Dies störte aber Vendulin, die Mutter der kleinen Sental, keineswegs, denn schon lange hatten sie und ihr Ehemann George sich ein Kind gewünscht. Vendulin war eine hübsche junge Frau im Alter von 25 Jahre. Sie hatte lange schwarze Haare und hatte eine sehr zierliche Gestalt. George, Baumfäller von Beruf, war 4 Jahre älter als Vendulin und lebte gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Dian, seinen zwei Schwestern Luisa und Zelma und seinen Eltern in einem kleinen, abgelegenen Dorf am See. Der sehnlichste Wunsch von Vendulin und George war ein Kind zu haben, doch ihr Wunsch blieb unerfüllt und sie hatten die Hoffnung schon aufgegeben, als sich plötzlich Zeichen einer Schwangerschaft bei Vendulin auftaten. Nun, wo Sental endlich da war, schien ihr Glück vollkommen. Beide liebten die kleine Sental sehr, egal was im Dorf erzählt wurde und unter welchen Umständen sie zur Welt gekommen ist. Sie waren glücklich und zudem war innerhalb dieser sechs Tage nichts Ungewöhnliches passiert. Dies sollte sich allerdings noch ändern…

Sental entwickelte sich sehr schnell. Nach nur wenigen Monaten konnte sie laufen und schon mit knapp drei Jahren konnte sie so klar sprechen, wie ein neunjähriges Kind. Dennoch sprach sie nicht viel und irrte nachdenklichen durch die Nächte (ihre Mutter hatte es nach mehreren Versuchen sie davon abzuhalten aufgegeben und sie gewähren lassen). Morgens saß sie auf der dicken umgefallenen Eiche am See und beobachtete den Sonnenaufgang. Fremde Kinder mied sie, der einzige, dem sie sich halbwegs anvertraute war ihr Vater, was Vendulin sehr traurig stimmte. Schon mehrere Abende saß Vendulin vor dem Kamin und weinte und jedes Mal kam Sental zu ihr und sagte „Mami, sei bitte nicht traurig. Du bist nicht schuld.“ Wenn Vendulin wissen wollte, was sie damit meinte, drehte sich Sental um und ging aus dem Zimmer hinaus.

"George! Du verheimlichst mir doch was! Sental spricht kaum noch ein Wort mit mir und..." "Vendulin, Liebes! Ich weiß doch auch nicht was mit ihr los ist! Sie war doch schon von Geburt an ein ungewöhnliches Kind. Vielleicht solltest du ihr noch etwas Zeit geben?!" versuchte George seine aufgebrachte Frau zu beruhigen. "Zeit??? Wie viel noch, George?! Wie...viel?! Bin ich eine schlechte Mutter? Ihr geht's doch gut bei uns! Ich versuch ihr Alles zu geben, doch sie kommt immer wieder nur zu dir, George!"
Solche Diskussionen hatten die beiden immer öfter in letzter Zeit. Vendulin wollte einfach nicht verstehen, warum ihr Kind nicht mit ihr redete. George verstand seine Frau, doch auch ihm war das Verhalten seiner Tochter immer rätselhafter geworden. Auch mit ihm redete Sental nicht viel, doch schien es ihm, dass ihr eine Umarmung oder ein sanfter Kuss auf die Wange schon ausreichte, denn jedes Mal erschien sie danach erleichterter und freier. Auf Fragen, warum sie nicht mit Vendulin reden wollte antwortete sie immer nur „Mami ist nicht schuld!“
"Vendulin! Sie redet auch mit mir kaum und wenn sie es tut, dann erzählt sie, wie schön doch der Sonnenaufgang wäre und..." George konnte seinen Satz nicht beenden. Vendulin konnte sich nun gar nicht mehr halten. "Du lügst! Sonnenaufgang?! George, für wen hältst du mich?!" schrie sie ihn an. „Verdammte Lügnerei, ich hab es satt! Erzähl mir sofort, was sie dir sagt, George!" - "Vendulin! Ich bitte dich nun wirklich! Ich belüge dich niemals! Ich liebe dich und das weißt du und ich lasse mir von dir so derartige Dinge nicht vorwerfen! Wirf das dem Baum vor der Haustür vor, wenn es dir gut tut, aber ich gehe nun zu meinem Vater, wir müssen noch etwas wirklich Wichtiges besprechen." George drehte sich zum Gehen um und hatte die Tür schon halb geöffnet, da sagte Vendulin "Ich bezweifle immer mehr, dass du mich liebst! Ja, sonst würdest du mir sagen, was Sental dir erzählt und mich nicht im Ungewissen lassen! Oder machst du mich ihr fremd? Du willst sie bestimmt nur für dich ganz alleine haben, ja..." George stand erstarrt in der Tür. Er wollte nicht glauben, was sie ihm gerade eben vorgeworfen hatte. Das einzige, was er noch sagen konnte war "Ich werde heute drüben schlafen..." Somit drehte er sich um und verließ das Haus. Als die Tür ins Schloss schnappte, sackte Vendulin auf den Boden zusammen und fing fürchterlich an zu weinen.

So sehr hatten sich Mum und Paps schon lange nicht mehr gestritten, dachte Sental. Sie hatte Alles mit anhören müssen und dies stimmte sie sehr traurig. Sie wollte nicht, dass Mum und Paps sich ihretwegen stritten, doch konnte sie ihnen nicht einfach sagen, warum sie nicht mit Mum redete oder sich von ihr in den Arm nehmen ließ. Es ging einfach nicht…sie wusste es selbst nicht…
Lange lag Sental so da und hörte dem Rauschen der Blätter draußen zu. Der Mond schien in dieser Nacht sehr hell, schon fast ungewöhnlich hell. Von weiter entfernt hörte sie einen Hund bellen…bellen? Nein, das war kein Bellen! Das war ein Heulen! Doch Wölfe gibt es hier doch gar nicht, dachte Sental. Sie schlug die Augen auf und lehnte sich ans Fenster. Irgendwie sah das Dorf nicht mehr so aus, wie vorher. Es schien noch dunkler zu sein als sonst, obwohl der Mond so hell schien. Irgendwie wirkte das Dorf älter, zerfallener und verlassen... Sental öffnete das Fenster und stieg hinaus ins Freie, schaute sich nach allen Seiten um und ging den Weg hinauf zum See. Warum, wusste sie nicht, doch sie spürte, dass sie dort eine Antwort auf all das Ungewöhnliche finden würde. Sental fröstelte, doch sie ging weiter bis sie den See erreicht hatte. Sie setzte sich auf den Baumstamm, schloss die Augen und lauschte in die Nacht hinein…nichts war zu hören. Als sie die Augen wieder aufschlug, musste sie sich zurückhalten nicht zu schreien. Ein Spiegel war in der Mitte des Sees erschienen. Ein Spiegel? Nein! Das kann doch nicht sein! Sie blinzelte, doch der Spiegel blieb dort. Der See leuchtete auf einmal ungewöhnlich grün und leichte Nebelschwaden schlängelten sich um Sentals Beine. Sental erstarrte, konnte sich nicht mehr bewegen. Sie hatte Angst, wollte davon rennen, doch ihre Beine wollten ihr nicht gehorchen. Anstatt dessen zogen sie die Nebelschlingen immer näher an den See heran. Wieder das Heulen des Wolfes, diesmal sehr viel näher, als das letztere. Sental wollte schreien, doch ihre Stimme versagt. Langsam näherte sie sich dem Spiegel, immer näher und näher, bis sie direkt vor ihm stand. Sental wollte nicht hineinschauen, doch irgendetwas zwang sie dazu und was sie sah, verwunderte und ängstigte zugleich noch mehr. Sie sah eine wunderschöne, große schlanke Frau mit…langen weißen Haaren! Sie lächelte Sental freundlich zu und streckte ihr die Hand entgegen, als ob sie sie begrüßen wollte. Auch Sental streckte ihre Hand aus, doch bevor sie den Spiegel berühren konnte, verschwamm das Bild. Ihr stand nun eine andere Frau gegenüber. Sental traute ihren Augen nicht, als sie sah, wer diese Frau war, denn es war nicht irgendeine Frau, es war Vendulin, ihre Mutter. „Mum?!“ fragte Sental mit zitternder Stimme. Die Frau im Spiegel fing an zu lachen, doch es war kein fröhliches Lachen, wie sie es von ihrer Mutter kannte. Nein, es war kalt und gefühllos und indem sich lachte verzerrte sich ihr Gesicht sehr eigenartig. Sental erschrak bei diesem dämonenartigen Anblick. Die Haare kräuselten sich zusammen, die Hände verwandelten sich in spitze Klauen und die Augen waren pechschwarz. Das Wesen, man konnte nicht mehr von einer Frau reden, näherte sich Sental immer mehr. Weg! Ich will hier weg! schrie Sental innerlich, doch immer noch wollten ihre Beine ihrem Willen nicht gehorchen. Panik stieg in ihr hoch, denn die Frau war jetzt am Rande des Spiegels angelangt und streckte ihre Klauen nach Sental aus. Kurz bevor die Hand den Spiegel erreichte, bäumte sich eine große, gewaltige Gestalt hinter dem Dämonenwesen auf. Sental erkannte nicht sofort was es war. Es sah aus wie ein übergroßer Mensch, der sehr muskulös war. Doch ein Mensch konnte es nicht sein, denn der Körper war überall mit Haaren bedeckt und das Gesicht war nicht das eines Menschen, sondern das eines Wolfes. Blankes Entsetzen zeichnete nun das Gesicht des Dämonenwesens. Der Wolfsmensch packte das Dämonenwesen und schleuderte es Richtung Wald, vom Spiegel weg, und stürzte sich sogleich darauf. Seine rieseigen Tatzen schlugen immer wieder auf das Dämonenwesen ein, bis es sich nicht mehr rührte. Danach riss er es mit seinem scharfen Zähnen in tausend einzelne Stücke. Sental schaute sich widerwillig das grausige Geschehen an. Übelkeit stieg in ihr hoch. Nachdem der Wolfsmensch das letzte Stück verschlungen hatte, drehte er sich zu Sental um. Sental erschrak, als sie sah, wie fixiert er sie mit glühenden Augen ansah. Erneut heulte der Wolfsmensch und kam mit riesigen Sprüngen auf Sental zugestürmt. Panik stieg in Sental auf, denn noch immer konnte sie nicht wegrennen. Der Wolfsmensch sprang mit fletschenden Zähnen auf sie zu. Sental hob schützend ihre Arme über den Kopf, schrie und wartete auf den unerträglichen Schmerz…doch nichts passierte. Vorsichtig öffnete sie ihre Augen…Sental lag zuhause in ihrem Bett.

17.7.06 16:32, kommentieren

Prolog

Sternenklar war diese Nacht. Ein kühler Wind wehte und streifte sanft über den kalten, klaren See, in dem sich der große silberne Mond spiegelte Die Äste der Trauerweide wiegten leicht im Wind. Außer dem Rascheln der Äste war es still.
<< In dieser Nacht geschieht etwas Besonderes >> das spürte Flavius, der hoch oben zwischen Blättern, Ästen und Baumstämmen saß. Versteckt von dort aus beobachtete er den Zufahrtsweg der zur alten, verlassenen Burg führte... sein Reich. Eigentlich war es gar nicht nötig, dass er sich versteckte, denn es war schon ewig lange her, dass jemand hierher kam.
Die Burg war umgeben von Bäumen und man sah auch nichts anderes, sogar dann nicht, wenn man auf dem höchsten Turm der Burg saß.
Man erzählte sich grausame Geschichten, der Wald sei verwünscht, blutrünstige Wesen mit spitzen Zähnen, blass und groß, meistens männlicher Gestalt, würden sich dort hinter den Bäumen und Büschen verstecken und würden die Menschen aus dem Hinterhalt heraus anfallen und ihnen das Blut aussaugen. Ja, genau! Die Rede ist von Vampiren und eben so einer war Flavius, doch schon lange hatte er nicht mehr menschliches Blut geschmeckt. << Schönes, dunkles, rotes Blut... >> dachte Flavius und die Lust stieg wieder in ihm auf. Er sehnte sich so sehr danach, doch so schnell in ihm die Lust wieder aufstieg, versiegte sie wieder, wenn er an den Vorfall vor Hundert Jahren dachte. << Hundert Jahre... >> seufzte er und schloss die Augen. Noch einmal spielten sich die schrecklichen Bilder in seinem Kopf ab.. Durch einen markerschüttertem Schrei wurde Flavius aus seine Gedanken gerissen. Er blickte sich schnell um. << Was war das? >> Er ließ seine Augen umherschweifen, doch er sah nichts. Hatte dort wirklich jemand geschrieen oder hatten ihm seine Sinne mal wieder einen Streich gespielt, wie es so oft vorkam, wenn er an früher dachte? Flavius hatte es schon als Einbildung abgetan, als er plötzlich eine Bewegung am Osttor der Burg wahr nahm. Es war eine kleine, zierliche, weiße Gestalt. Schnell huschte er zum Osttor hinüber und durchschritt es und blickte sich abermals um. Die Gestalt war verschwunden. << Hallo...? >> hörte auf einmal eine piepsige, ängstliche Stimme fragen. Sie kam direkt aus der Richtung vor ihm. Langsam schritt Flavius auf die Büsche zu... er atmete schwer << Kann das wirklich wahr sein...? >> dachte er. Vorsichtig schob Flavius die Äste beiseite und er traute seinen Augen nicht. Ein kleines Mädchen, blass, mit langen weißen Haaren und großen schwarzen Kulleraugen saß vor ihm im taufeuchtem Gras und sah ihn an...

17.7.06 16:33, kommentieren

Hallo Ihr!

Hab heute meinen neuen Blog erstellt. Schonmal rumschnüffen könnt ihr in der Kategorie "~Sental~" und "Pics". Der Rest folgt

17.7.06 16:37, kommentieren

Bitte

Zu oft geweint

Zu selten gelacht

Zu viel nachgedacht

 

Über dich

Gemeinsam

Wegen Dir

 

Nun sitze ich hier

Und weine wieder wegen dir

Auch das Lächeln fällt mir schwer

Dazu fehlst du mir zu sehr

Gedanken in andre Richtungen lenken

Gescheitert! Muss immerzu an dich denken

 

Ich will es nicht

Ich brauche es

Ich kann nicht mehr

 

Ich liebe dich zu sehr

 

Lass mich los

Komm zurück

Gehe fort

 

Bitte

18.7.06 11:20, kommentieren

Kleine Prinzessin

Kleine Prinzessin
So schön, so zierlich
So süß bist du.
Ich liebe dich
Komm und umarme mich

Ich tu dir nichts
Ich will dir nichts
Will dich nur von Innen spürn
Will doch nur deine Seele berührn

Kleine Prinzessin
So unschuldig, so rein
So zart bist du.
Hab keine Angst vor mir
All meine Liebe geb ich dir

Ich tu dir nichts
Ich will dir nichts
Will dich nur verehren
Will dich doch nur begehren

Kleine Prinzessin
Halte endlich still
Du weißt doch, was ich von dir will
Jetzt lieg doch endlich still!!!

Kleine Prinzessin
So bleich, so ruhig
Schweigend liegst du da
Mit leeren Augen und totem Haar

 

Jetzt bist du endlich still


…du wusstest, was ich von dir will…


18.7.06 19:03, kommentieren

Lüge und Wahrheit

„Das hab ich doch nicht extra gemacht“
sagst du, ich hab nur gelacht.
Wir sind doch beste Freunde, schwörst du mir
Du sagst „Das verspreche ich dir“

Ich will hier weg
Ich will hier raus aus…

dieser rosaroten Welt,
in der sich jeder für was Besseres hält,
in der man Lüge und Wahrheit verdreht,
damit sich jeder mit jedem versteht.

Wenn du mich so magst
will ich, dass du mir die Wahrheit sagst.
Doch du kannst mich nur belügen
Und dabei dich nur selbst betrügen.

Ich kann’s nicht mehr hörn
Ich will sie nur noch zerstörn…

diese rosarote Welt,
in der sich jeder für was Besseres hält,
in der man Lüge und Wahrheit verdreht,
damit sich jeder mit jedem versteht.

Ich brauch dich nicht
Mir geht es gut
Ich komm ganz alleine klar…
Gelogen oder wahr?

18.7.06 19:06, kommentieren

Janina wieder lieb

"Janina wieder lieb"
sagte ich oft, als Mami sauer war.

...die Hände umfassen feste meine Schulter...

"Janina wieder lieb"
weil ich böse war, hab ich mich immer so entschuldigt.

...sie streifen mir die Träger von den Schultern...

"Janina wieder lieb"
hab ich gesagt, damit Papi nicht mehr böse mit mir ist.

...sie gleiten über meine Brüste, sie gleiten an meine Hüften vorbei...

"Janina wieder lieb"
obwohl mich das Kind zuerst mit Sand beschmissen hat.

...wandern zwischen meine Beine...ich zittere...

"Janina wieder lieb"
ich gebe dem Streit nach, obwohl die Schuld bei dem Anderen liegt.

...ich spüre den warmen Atem, den schwitzigen Körper an meinem...

"Janina wieder lieb"
weil ich mich schuldig fühle, obwohl er mich hintergangen hat.

...ein Stoß...Schmerzen...noch einer...und noch einer...

"Janina wieder lieb"
dabei haben sie mich ausgeschlossen.

...ich bekomme Panik, versuche mich zu wehren, versuche mich zu befreien...loszureißen...

Ein Schrei,
Ein Schlag,
Ein Wimmern,
Die Untergebenheit.
Und ich denke
..."Janina wieder lieb"...

18.7.06 19:07, kommentieren